Schlossruine Dahme, Land Brandenburg

Konservierung des Wappens in Stucktechnik über dem Portal

Die zunächst erfolgte sondierende Untersuchung des Stuckreliefs hatte unter anderem zum Ziel die wenigen noch vorhandenen Farbpartien zu dokumentieren. Umfangreiche Schäden lagen durch die direkte Bewitterung an der exponierten Südseite vor. Vor allem im unteren Bereich des Reliefs war die Schicht des Feinstucks bereits fast vollständig abgewittert (offenporige, verkrustete, versinterte Oberfläche, teilweise flächig vom Untergrund gelöste Feinstuckschicht). Zur statischen Sicherung des gesamten Reliefs bzw. zur Anbindung an den Hintergrund wurden die tiefen und bis zu 2 cm breiten Risse verpresst. Die Risse wurden mit Kalk-Gipsmörtel geschlossen und lose Malschichtschollen mit einer modifizierter Acryldispersion an den Malschichtträger geklebt.

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